
Zitat des Monats Februar 2012
"Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen wo immer ich kann; den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen! Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen , Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen. Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu „Ihr dürft nicht verzagen!“. Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein! Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Haß. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß. Soldaten, vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die Euch verachten und denen Euer Leben nichts wert ist; Ihr seid für sie nur Sklaven, Ihr habt das zu tun, das zu glauben und das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verwirrten Subjekte, diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, Ihr seid keine Tiere, Ihr seid Menschen! Bewahrt Euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und haßt nicht! Nur wer nicht geliebt wird, haßt! Nur wer nicht geliebt wird. Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit! Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: „Gott wohnt in jedem Menschen“. Also nicht in einem oder einer Gruppe von Menschen. Vergeßt nie, Gott lebt in Euch allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht, die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen. Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher! Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen, laßt uns kämpfen für eine bessere Welt, laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt! Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz. Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen. Kameraden! Im Namen der Demokratie, dafür laßt uns streiten!"
Charlie Chaplin in The great dictatorassemble ART-Newsletter
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Donnerstag, 09.02.2012
Der Original Kieler Poetry Slam

Micha El Goehre
Der Original Kieler Poetry Slam im Roten Salon der Pumpe. Neue Saison, neue Slams. Und es gilt noch immer: Dein Wort zählt!
Wer Lust auf Texte abseits von Wasserglaslesungen hat, ist willkommen.
Der älteste Poetry Slams Schleswig-Holstein findet monatlich am 2. Donnerstag statt mit den Stars der deutschsprachigen und internationalen Szene und den Hochkarätern des Nordens.
Special Guest im Februar:
Micha-El Goehre, Jahrgang 1975, ist ein Autor und DJ aus Bielefeld. Bundesweit zu Bekanntheit gebracht hat er es durch seine zahlreichen erfolgreichen Auftritte auf Poetry Slams und Lesebühnen. Seine meist humorig-trashigen Geschichten brachten ihm auch schnell Engagements bei Comedyshows u.a. in Bielefeld, Essen, Oberhausen und beim Schweizer Comedyfestival 2004 ein, wo er mit vielen namhaften Comedians und Kabarettisten die Bühne teilte.
2005 qualifizierte er sich erstmals für die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften. Seither war er dort jedes Mal vertreten und hat vier Mal das Halbfinale erreicht. Zudem war er im TV beim WDR SLAM und bei SLAMTOUR MIT KUTTNER zu sehen. Er ist Moderator der Poetry Slams in Bielefeld, Gütersloh und Bad Oeynhausen. Über 500 Auftritte und Lesungen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. Er hat bisher vier Bücher veröffentlicht, zahlreiche Poetry-Slams und im 20. Jahrhundert eine Ehrenurkunde bei den Bundesjugendspielen gewonnen. Jungsmusik ist sein erster Roman.
Location: Pumpe/Roter Salon(Haßstr.22. Kiel)
Moderation: Björn Högsdal
Mit: Daniel Hoth&Sarah Bosetti aus Berlin, Axel Klingenberg(Braunschweig), Sean Patrick Mulroy(New York),Stefan Schwarck - Special Guest: Black Metal-Poet Micha El Goehre
Einlass: 19:15
Beginn: 20:00
Eintritt: 5 €
Donnerstag, 16.02.2012
Nico Semsrott - FREUDE IST NUR EIN MANGEL AN INFORMATION.

Nico Semsrott ist Mensch, Journalist, Poetry Slammer, Kabarettist, Schriftsteller und
Referent. Er schmückt sich aber auch mit allen anderen Berufsbezeichnungen, die nicht
geschützt sind.
Mit über 100 Poetry-Slam-Siegen auf Bühnen in Deutschland, der Schweiz, Österreich sowie
Liechtenstein und zahlreichen TV-Auftritten ist Nico Semsrott einer der erfolgreichsten
deutschen Poetry Slammer der vergangenen Jahre und bringt mit seiner einzigartigen
Performance ganze Säle zum Toben. In Szenekreisen ist er auch als „Nico Slamsrott“
bekannt. Im Jahr 2009 konnte er den ersten NDR Comedy Contest für sich entscheiden.
2011 gewann er den Stuttgarter Besen und erneut den NDR Comedy Contest.
Neben seinen Poetry Slam-Auftritten hat er sich im NDR-Fernsehen bei extra3 und mit seiner eigenen Auftrittsreihe „Kunst gegen Bares“ in Hamburg einen Namen gemacht.
Die von ihm entwickelte, moderne Kabarettform der STANDUP TRAGEDY ist in der deutschsprachigen Kleinkunstwelt einzigartig: Um beim Publikum Begeisterungsstürme auszulösen, braucht Nico Semsrott nicht mehr als einen Zettel, einen schwarzen Kapuzenpullover - und viel schlechte Laune.
Sein abendfüllendes Soloprogramm FREUDE IST NUR EIN MANGEL AN INFORMATION hatte im Juni 2011 in Hamburg Vorpremiere.
Freude ist nur ein Mangel an Information. Diesem Motto entsprechend versorgt Nico Semsrott sein Publikum mit vielen Informationen – und die zeigen eine schlechte Welt.
Der depressive Depressive betreibt in seinem ersten Soloprogramm das, was er am Besten kann: Als bitterböse Gesellschaftskritik getarnte Leistungsverweigerung. Dafür wird er mit Preisen überhäuft: dem NDR Comedy Contest, dem Karl-Marx-Poesie-Preis, dem Stuttgarter Besen (Publikumspreis) und mehr als 100 Poetry Slam-Siegen. Ihn selbst macht das traurig: „Für einen Loser bin ich ein ziemlich schlechter Verlierer“, sagt Nico von sich selbst.
Er fühlt sich missverstanden und sieht seinen Erfolg als Mobbing, nimmt ihn aber für seine höhere Mission in Kauf: Die Zahl der Depressiven in Europa zu verdoppeln. Die Chancen stehen gut – Depression ist der Wachstumsmarkt schlechthin. Hurra.
Location: Pumpe/Kiel(Haßstr.22)
Moderation: Nico Semsrott
Mit: Nico Semsrott
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Eintritt: 6 Euro
Freitag, 17.02.2012
Nico Semsrott - FREUDE IST NUR EIN MANGEL AN INFORMATION.

Pic: Fabian Stürz/Köln
Nico Semsrott ist Mensch, Journalist, Poetry Slammer, Kabarettist, Schriftsteller und
Referent. Er schmückt sich aber auch mit allen anderen Berufsbezeichnungen, die nicht
geschützt sind.
Mit über 100 Poetry-Slam-Siegen auf Bühnen in Deutschland, der Schweiz, Österreich sowie
Liechtenstein und zahlreichen TV-Auftritten ist Nico Semsrott einer der erfolgreichsten
deutschen Poetry Slammer der vergangenen Jahre und bringt mit seiner einzigartigen
Performance ganze Säle zum Toben. In Szenekreisen ist er auch als „Nico Slamsrott“
bekannt. Im Jahr 2009 konnte er den ersten NDR Comedy Contest für sich entscheiden.
2011 gewann er den Stuttgarter Besen und erneut den NDR Comedy Contest.
Neben seinen Poetry Slam-Auftritten hat er sich im NDR-Fernsehen bei extra3 und mit seiner eigenen Auftrittsreihe „Kunst gegen Bares“ in Hamburg einen Namen gemacht.
Die von ihm entwickelte, moderne Kabarettform der STANDUP TRAGEDY ist in der deutschsprachigen Kleinkunstwelt einzigartig: Um beim Publikum Begeisterungsstürme auszulösen, braucht Nico Semsrott nicht mehr als einen Zettel, einen schwarzen Kapuzenpullover - und viel schlechte Laune.
Sein abendfüllendes Soloprogramm FREUDE IST NUR EIN MANGEL AN INFORMATION hatte im Juni 2011 in Hamburg Vorpremiere.
Freude ist nur ein Mangel an Information. Diesem Motto entsprechend versorgt Nico Semsrott sein Publikum mit vielen Informationen – und die zeigen eine schlechte Welt.
Der depressive Depressive betreibt in seinem ersten Soloprogramm das, was er am Besten kann: Als bitterböse Gesellschaftskritik getarnte Leistungsverweigerung. Dafür wird er mit Preisen überhäuft: dem NDR Comedy Contest, dem Karl-Marx-Poesie-Preis, dem Stuttgarter Besen (Publikumspreis) und mehr als 100 Poetry Slam-Siegen. Ihn selbst macht das traurig: „Für einen Loser bin ich ein ziemlich schlechter Verlierer“, sagt Nico von sich selbst.
Er fühlt sich missverstanden und sieht seinen Erfolg als Mobbing, nimmt ihn aber für seine höhere Mission in Kauf: Die Zahl der Depressiven in Europa zu verdoppeln. Die Chancen stehen gut – Depression ist der Wachstumsmarkt schlechthin. Hurra.
Location: Kühlhaus Flensburg
Moderation: -
Mit: Nico Semsrott
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Eintritt: t.b.a.
